Recipe | Moonshine Martini

Manche Dinge sollte man nicht anfassen. Der Martini gehört eigentlich dazu.

James Bond hat ihn bestellt. Hemingway hat ihn geliebt. Generationen von Barkeepern haben sich über die einzig richtige Zubereitung gestritten – gerührt oder geschüttelt, Olive oder Zitronenzeste, Gin oder Vodka. Der Martini ist eines der wenigen Getränke der Welt, das eine eigene Philosophie hat.

Und dann kommen wir.

Vodka? Raus. Gin? Ein anderes Mal. Hier übernimmt Rocket Fuel – und plötzlich hat dieser Klassiker ein neues Zuhause. Nicht mehr in einer New Yorker Cocktailbar, nicht mehr in einem Londoner Club. Sondern irgendwo im Schwarzwald, wo ein Mann aus einer Kupfer-Pot-Still das Beste brennt, das ihr je in einem Martiniglas hattet.

Elegant von außen. Southern von innen. Willkommen beim Moonshine Martini.

Zutaten (für 1 Drink)

  • 60 ml ROCKET FUEL Moonshine

  • 15 ml trockener Wermut

  • Eiswürfel

  • 2 Oliven zum Garnieren

Zubereitung

Das Martiniglas vorab kühlen – entweder kurz ins Gefrierfach, oder mit Eiswasser füllen und kurz stehen lassen. Während das Glas kühlt, Moonshine und Wermut in einem Mixglas mit Eiswürfeln gut rühren – nicht schütteln. Der Martini will glatt und klar bleiben, kein Schaum, keine Luft, keine Eile.

Zwei Oliven auf einen Cocktailspieß stecken. Wer's etwas aufwendiger mag: gefüllte Oliven mit Blauschimmelkäse oder Pimento geben dem Ganzen einen extra Geschmacksschub, der sich gewaschen hat.

Das Eiswasser aus dem Glas leeren, den Drink hineinseihen. Olivenspieß rein. Sofort servieren.

Langsam trinken. Der Martini ist kein Drink für Menschen, die es eilig haben – und der Moonshine Martini erst recht nicht.

Cheers, y'all.

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